MA-Pseudotropheus saulosi

Artikelnummer: Ps-saulosi

EAN: 4012345112504

Malawisee-Buntbarsch, Nachzuchten.

Kategorie: Malawi-Buntbarsche


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Pseudotropheus saulosi

 

Herkunft:     

Malawisee - Taiwan Reef, nordwestlich von Chizumulu Island.

 

Familie:        

Buntbarsch (Cichlidae)

 

Größe:                     

7,5 - 8,5 cm.  

 

Erreichbares Alter:           

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Geschlechtsunterschied:          

Männchen tragen auf ihrer Afterflosse einen safrangelbe Eiflecken. Ihre Grundfarbe ist hellblau mit dunklen Querstreifen. Die Weibchen und Jungtiere sind gelb bis orange gefärbt mit schwachen Querstreifen.

 

Hälterung/Beckengröße:           

Bei der Beckeneinrichtung sollten viele Steinaufbauten vorhanden sein, möglichst bis unter die Wasseroberfläche auftürmen, damit viele Spalten, Höhlen und Verstecke  vorhanden sind, die den Tieren zur Revierbildung, als Zufluchtsstätte, Laich- und Bruthöhlen und als Sichtbarriere dienen. Als Bodengrund ist heller Sand oder heller, feiner Kies sehr gut geeignet. Da in der natürlichen Umgebung der Fische, Pflanzen eher selten vorkommen, kann auf diese vollständig verzichtet werden. Wer trotzdem gerne etwas Pflanzendekoration mit einbringen möchte, sollte auf robuste Arten zurückgreifen z. B. Anubias. Für die optimale Pflege der Barsche ist ein großes Becken von Vorteil, daher ist die Beckengröße nach dem gewünschten Fischbesatz auszuwählen. Das Becken sollte jedoch nicht unter 1,20 Meter sein (ca. 200L).

 

Temperatur:

24-26°C

 

pH-Wert:

7,5-8,5

 

Leitwert:      

200-260 µS/cm

 

Gesamthärte:

4-5 °dH

 

Karbonathärte:      

5-8 °dH

 

Futter:

In ihrer natürlichen Umgebung zupfen sie Algen, Kieselalgen aus dem Aufwuchs. Die darin lebenden kleinen Wirbellosen und Mikroorganismen stellen ihre Proteinnahrung dar. Es sollte auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden, geeignetes Futter- gerne auch spirulinahaltig- in Form von Granulat oder Flocken, auch Frostfutter in Maßen ist zu empfehlen z.B. Artemia, weiße Mückenlarven. 

 

Nachzucht: 

Agame Maulbrüter (keine dauerhafte Paarbildung, lediglich während der Paarungszeit), das Weibchen trägt die befruchteten Eier und die dann ausgeschlüpften Jungtiere (10-25 Stk) über eine gewisse Zeit (ca. 3 Wochen) in ihrem Kehlsack. Ps. polit gehört nicht zu den produktiven Maulbrütern und ihre Nachkommen wachsen im Verhältnis zu anderen sehr langsam. Sobald die Jungtiere eine gewisse Größe erreicht haben, lässt das Weibchen sie zwischen Steinen frei. Optimales Aufzuchtfutter sind Artemia-Nauplien oder Staubfutter. Ab ca. 5 cm sind die Jungtiere geschlechtsreif.

Die Paarbildung beschränkt sich lediglich auf den Zeitraum des gemeinsamen Ablaichens. Gegen Artgenossen verteidigt Ps. saulosi ein recht großes Felsrevier von ca. 2 Meter. Dorthin lockt er paarungsbereite Weibchen die in Kulen oder Sandmulden ablaichen. Da die Männchen ständig sexuell aktiv sind, wird jedes Weibchen angebalzt, akzeptiert werden nur laichbereite Weibchen. Daher sind die zuvor erwähnten Versteck- und Ausweichmöglichkeiten für vertriebene Weibchen sehr wichtig.  

Die Jungtiere haben bereits ihre gelbe Färbung wenn Sie von der Mutter aus dem Maul entlassen werden. Mit 4-6 Monaten färben die Männchen. Ab 5 cm sind sie dann geschlechtsreif. 

 

Sozialverhalten:    

Sehr durchsetzungsfähig und leicht aggressiv gegenüber anderen Cichliden, innerartlich aggressiv. Um den innerartlichen Aggressionen etwas entgegen zu wirken, sollte eine Gruppe im Verhältnis 1:4 gehalten werden. Vergesellschaftung mit unterschiedlichen Arten ist zu empfehlen, da so aggressive Männchen abgelenkt werden. Befinden sich mehrere Männchen im Aquarium, kann es sein, dass die subdominaten Männchen nur schwache Farbe zeigen oder sich erst gar nicht umfärben.

 

Vergesellschaftung:                    

Mit anderen kleinbleibenden Malawisee-Buntbarschen die ebenfalls ein geringes Aggressionspotenzial haben. Die Fische sollten jedoch anders gefärbt sein.

 

Besonderheiten:

Nicht umgefärbte Männchen und Weibchen ohne Revier ziehen gemeinsam, auf der Suche nach Futter, durchs Felsbiotop. Dies kann eine Gruppe von bis zu 50 Tieren sein. Im Aquarium gehaltene ältere und größere Weibchen können die Färbung des Männchens annehmen, wenn sie maulbrütend sind oder wenn kein anderes Männchen vorhanden ist.

 

 

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