MA-Aulonocara korneliae (Aulonocara blue gold)

Artikelnummer: 107

EAN: 10700000002

Malawisee-Buntbarsch, Nachzuchten.

Kategorie: Malawi-Buntbarsche


5,75 €

inkl. 16% USt. , zzgl. Versand (Kein Versand)

momentan nicht verfügbar


Aulonocara korneliae

Aulonocara blue gold

 

                 

Herkunft:     

Malawisee - Insel Chizumulu

 

Familie:        

Buntbarsch (Cichlidae)

 

Größe:                     

10-12 cm.

 

Erreichbares Alter:           

ca. 10 Jahre

 

Geschlechtsunterschied:

Die Grundfarbe der Männchen ist blau oder türkis mit horizontalen Querstreifen. Hinter den Kiemen schmückt sie ein goldener breiter Streifen. Die Weibchen haben dagegen eine graubraune Grundfärbung, mit horizontalen, braunen Streifen. Aulonocara Weibchen verschiedener Arten sind schwer voneinander zu unterscheiden, da sie sich in der Farbe und im Muster sehr ähneln.

 

Hälterung/Beckengröße:           

Bei der Beckeneinrichtung sollten viele Steinaufbauten vorhanden sein, möglichst bis unter die Wasseroberfläche auftürmen, damit viele Spalten, Verstecke und vor allem  Höhlen (Höhlenbrüter) vorhanden sind, die den Tieren zur Revierbildung, als Zufluchtsstätte, Laich- und Bruthöhlen und als Sichtbarriere dienen. Als Bodengrund ist heller Sand oder heller feiner Kies sehr gut geeignet, da dieser gern nach Krebstieren und Insektenlarven durchstöbert wird. Da in der natürlichen Umgebung der Fische, Pflanzen eher selten vorkommen, kann auf diese vollständig verzichtet werden. Wer trotzdem gerne etwas Pflanzendekoration mit einbringen möchte, sollte auf robuste Arten zurückgreifen z. B. Anubias. Für die optimale Pflege der Barsche ist ein großes Becken von Vorteil, daher ist die Beckengröße nach dem gewünschten Fischbesatz auszuwählen. Das Becken sollte jedoch nicht unter 1,50 Meter Länge sein.

 

Temperatur:

24-26°C

 

pH-Wert:

7,5-8,5

 

Leitwert:      

200-260 µS/cm

 

Gesamthärte:

4-5 °dH

 

Karbonathärte:      

5-8 °dH

 

Futter:

In ihrer natürlichen Umgebung fressen sie Krebstierchen und Insektenlarven die sich im feinen Sand verstecken. Im Aquarium sollte daher auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden, geeignetes Futter- gerne auch spirulinahaltig- in Form von Granulat oder Flocken, auch Frostfutter ist zu empfehlen z.B. Artemia, weiße Mückenlarven und zerkleinertes Fischfleisch, wie z. B. Lachs. 

 

Nachzucht: 

Agame Maulbrüter (keine dauerhafte Paarbildung, lediglich während der Paarungszeit), das Weibchen trägt die befruchteten Eier und die dann ausgeschlüpften Jungtiere über eine gewisse Zeit (ca. 3 Wochen) in ihrem Kehlsack. Sobald die Jungtiere eine gewisse Größe erreicht haben, lässt das Weibchen sie frei. Optimales Aufzuchtfutter sind Artemia-Nauplien oder Staubfutter.

Die Paarbildung beschränkt sich lediglich auf den Zeitraum des gemeinsamen Ablaichens.

Die Männchen verteidigen ihr Revier in Höhlen. Große Höhlen können mehrere brütende Männchen aufnehmen. Ist der Boden der Höhle sandig, können sich darin auch noch viele nahrungssuchende Weibchen aufhalten. In großen Höhlen befindet sich das Revier des dominanten Männchens dicht unter der Höhlendecke. Abgelaicht wird auf Fels oder Sand. Ein Nest wird nicht gebaut.
Das Revier der Männchen befindet sich in Höhlen welche Sie verteidigen. In großen Höhlen findet man oft mehrere brütende Männchen, ist der Boden dann noch sandig, halten sich auch meist futtersuchende Weibchen auf. Nester werden nicht gebaut sondern sie laichen auf Steinen und Felsen ab.

  

Sozialverhalten:    

Dieser Mbuna ist recht friedlich aber doch durchsetzungsfähig. Er ist einfach zu pflegen und sollte im Verhältnis 1:3 gehalten werden. 

 

Vergesellschaftung:                    

Mit anderen Malawisee-Buntbarschen. Er ist zwar durchsetzungsfähig, trotzdem ist darauf zu achten, dass er nicht mit zu aggressiven Mbuna-Arten vergesellschaftet wird (Ausnahme: Labidochromis yellow/Labidochromis sp. „perlmutt“). Sehr gut zur Vergesellschaftung eignen sich Haplochromis – und Utaka-Arten (z.B. Sciaenochromis fryeri). Wenn mehrere Aulonocara-Arten in einem Becken gehältert werden, sollte beachtet werden, dass es keine Arten derselben Gruppe sind, da es sonst sehr schnell zu Kreuzungen kommen kann. 

 

Besonderheiten:

---

 

 

 

Kontaktdaten